Am Samstag, dem 28. März 2026, stand die Gemeinde Annaberg ganz im Zeichen der nächsten Generation der Feuerwehr. Rund 100 Mädchen und Burschen der Feuerwehrjugend aus dem gesamten Bezirk Tennengau stellten sich beim 48. Wissenstest und Wissensspiel im Feuerwehr – und Vereinshaus der Gemeinde, den kritischen Augen der Bewerter. Das Ergebnis: Ein eindrucksvoller Beweis für das hohe Ausbildungsniveau im Bezirk.

Monatelang hatten sich die Jugendlichen in ihren Heimatgemeinden vorbereitet. In Annaberg mussten sie dieses Wissen nun unter Beweis stellen. Das Spektrum reichte von theoretischen Grundlagen über Fahrzeug- und Gerätekunde bis hin zu praktischen Stationen wie der Knotenkunde oder der Handhabung von wasserführenden Armaturen und der Ersten Hilfe.

𝗛𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗕𝗿𝗼𝗻𝘇𝗲, 𝗦𝗶𝗹𝗯𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗼𝗹𝗱

Während die jüngsten Teilnehmer (10 bis 11 Jahre) beim Wissensspiel in den Kategorien Bronze und Silber spielerisch an die Aufgaben herangeführt wurden, ging es beim Wissenstest bereits ans Eingemachte. Besonders die Teilnehmer in der Kategorie Gold zeigten eine fachliche Tiefe, die weit über das Grundwissen hinausgeht.

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Begeisterung und Disziplin unsere Jugendlichen bei der Sache sind. Sie sind die unverzichtbare Basis für die Sicherheit in unseren Gemeinden von morgen“, betonte Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Christoph Pongratz, der die Leistungen vor Ort verfolgte. Tagsüber machten sich viele Funktionäre, Ortsfeuerwehrkommandanten, Bürgermeister und politische Funktionsträger ein Bild über die Leistungen und konnten bei der Siegerehrung die Übergabe der Leistungsabzeichen verfolgen.

𝗗𝗮𝗻𝗸𝗲𝘀𝘄𝗼𝗿𝘁𝗲

Das Bezirksfeuerwehrkommando Tennengau bedankt sich bei allen Jugendbetreuern, Bewertern und Helfern. Dass alle angetretenen Jugendlichen ihre Abzeichen bravourös bestanden haben, ist nicht zuletzt dem ehrenamtlichen Einsatz der Jugendbetreuer in den einzelnen Feuerwehren zu verdanken, die das ganze Jahr über wertvolle Bildungsarbeit leisten. Ein Dank gilt der ausrichtenden Feuerwehr Annaberg unter der Führung von Ortsfeuerwehrkommandant HBI Gerold Pfister und Bürgermeister Martin Promok, selbst Mitglied der Feuerwehr. Neben der Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten für die Abnahme wurde die Verpflegung in Form von kühlen Getränken, Kaffee, Schnitzelburgern und Kuchenbuffet organisiert.

𝗘𝗶𝗻 𝗲𝗺𝗼𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗿 𝗔𝗯𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱

Neben den fachlichen Erfolgen war die Veranstaltung von einem besonderen persönlichen Moment geprägt: Für Oberverwaltungsinspektor Marlene Bischof (Feuerwehr Kuchl), die langjährige Bezirkssachbearbeiterin für die Feuerwehrjugend, war dies die letzte Veranstaltung in ihrer Funktion. Sie bekleidete seit März 2012 diese Funktion mit Hingabe und persönlichen Engagement und organisierte neben vielen weiteren Veranstaltungen 15-mal den Wissenstest und Wissensspiel in den letzten Jahren. Unter großem Applaus und mit sichtlicher Rührung wurden ihr Geschenke, Blumen und Dankesworte für ihren unermüdlichen Einsatz in der Jugendarbeit überreicht. Ihr Engagement hat die Feuerwehrjugend nicht nur im Tennengau sondern im gesamten Bundesland über Jahre hinweg maßgeblich geprägt. Landesfeuerwehrkommandant und Vizepräsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes Günter Trinker Referatsleiter Feuerwehrjugend im Österreichischen Bundesfeuerwehrverband Bundesfeuerwehrrat Manfred Eibl und Landesjugendreferent Abteilungsbrandinspektor ABI Albert Brandstätter dankten Marlene Bischof für ihr Wirken. Dem Nachfolger, OVI Pierre Aigner von der Feuerwehr Kuchl wünschen wir viel Erfolg in der Ausübung dieser verantwortungsvollen Funktion.

© Text und Bilder 2-11: OVI Pasquale Ascione

© Bild 1: FF Golling

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